Wer lebt in einem Business Apartment?


Vom Herkunftsland über das Geschlecht bis hin zum Alter: Wer sind eigentlich die Personen, die in einem Business Apartment leben? Ein Blick in die Statistik zeigt, dass es keine typischen Mieter gibt.
Wir alle haben eine Vorstellung davon, wie ein typischer Mieter eines Business Apartments aussehen soll. Die meisten von uns denken an gut betuchte Kaderleute aus dem Ausland, die für eine Projektarbeit in der Schweiz verweilen und einem möblierten Apartment gegenüber einem Hotel den Vorzug geben. Ganz offensichtlich gibt es auch diese Kunden. Doch ganz so einfach ist ein typischer Mieter nicht festzumachen, wie ein Blick in die Statistik zeigt. So sind 2018 gerade Mal 8 Prozent aller GLANDON-Mieter wegen einer Projektarbeit eingezogen. Der Grossteil – 38 Prozent – lebt wegen einem neuen, unbefristeten Job in einem Business-Apartment und fast genauso viele Mieter – 30 Prozent – wegen einem neuen, befristeten Job. Insgesamt 4 Prozent der Kunden ziehen in ein Business Apartment, weil sie in der Nähe ein Studium begonnen haben. Weitere, verbreitete Gründe sind: Umzug in die Schweiz, Trennung, Ferien und Renovierung des Eigenheims.

Das Durchschnittsalter der GLANDON-Mieter beträgt 39 Jahre. Der jüngste Mieter war 2018 19 Jahre alt, der älteste Mieter zählte 81 Jahre. Vor allem bei betagten Menschen werden möblierte Wohnungen immer beliebter – in erster Linie wegen des Full-Services. So ist bei den Business Apartments von GLANDON die Reinigung im Preis inbegriffen, genauso wie die Nebenkosten und das WLAN. Wenn also das Internet streikt, die Klospülung nicht funktioniert oder ein Fenster klemmt – dann reicht ein Anruf an GLANDON Apartments und Hilfe ist unterwegs.

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Viele Schweizer Mieter

Dass alle Mieter von Business Apartments aus dem Ausland stammen, lässt sich ebenfalls widerlegen. Die Statistik 2018 zeigt: 42 Prozent der GLANDON-Vertragspartner sind Schweizer. «Diese Zahl ist allerdings mit Vorsicht zu geniessen», relativiert Costas Leon, Forschungs- und Prozessspezialist bei GLANDON Apartments. «In diesen 42 Prozent sind auch Geschäftskunden enthalten. Diese Unternehmen sind zwar in der Schweiz ansässig, ihre Mitarbeitenden, die in unseren Apartments leben, sind aber oft ausländischer Herkunft» erklärt er. Auf dem Platz zwei der Herkunftsländer folgt Deutschland mit 15 Prozent. 7,5 Prozent der Glandon-Mieter kommen aus England. Den vierten Platz teilen sich Indien und Italien mit je 4 Prozent.

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Wenig aussagekräftig ist die Geschlechterverteilung. 2018 lebten fast gleich viele Frauen wie Männer in einem der GLANDON-Apartments. Ein Jahr zuvor war ein grösserer Unterschied festzustellen. Damals machten die Männer knapp zwei Drittel aus. «Das reicht allerdings noch lange nicht aus, um von einem Trend Richtung mehr Frauen zu sprechen», sagt Leon.

Mehr Geschäftskunden

Definitiv als Trend zu erkennen ist dafür die Verschiebung von Privat- zu Geschäftskunden. Immer mehr Unternehmen setzen auf möblierte Apartments statt auf Hotelaufenthalte. Den Arbeitgeber überzeugen die attraktiven Preise, die Mitarbeitenden freuen sich über mehr Privatsphäre und Kochmöglichkeiten – eine Win-win-Situation. 2018 waren 45 Prozent der Kunden von GLANDON Apartments schweizerische Unternehmen. Damit sind sie schon fast gleichauf mit den Privatkunden.